Anselm Bilgri Unterschrift

„Geld unterliegt im Laufe unseres Lebens der Inflation,
der Wert der Zeit dagegen steigt. Wer rechtzeitig umwechselt, gewinnt.“
(Christian Schütze, Teurer Rohstoff Zeit)

 

Buchempfehlungen von Anselm Bilgri

Marco Politi: Benedikt, Krise eines Pontifikats. Berlin, Rotbuch  2012

Wie der Titel vermittelt, sollte das Buch eine Art Zwischenbilanz der Zeit seit dem Amtsantritt von Papa Ratzinger, wie die Italiener Benedikt XVI. sowohl liebevoll als auch distanziert respektvoll nannten, darstellen. Nun hat es, durch den überraschenden Rücktritt des Papstes, den Charakter einer Gesamtkritik dieses eigentlich gar nicht so kurzen Pontifikats angenommen. Johannes XXIII. saß nicht viel länger auf dem Stuhl Petri.

Der Verfasser, Marco Politi gehört zu den führenden Vaticanisti, wie man die Vatikankorrespondenten nennt. Ein echter vaticanista ist ein gute Mischung aus investigativem Journalisten, Klatschreporter und Kaffeesatzleser, der die vielen Hintergrundgespräche, zu denen die vatikanischen Insider gerne bereit sind, mit den offiziellen, gewöhnlich sperrigen Verlautbarungen des jeweiligen Pressesprechers  versucht in Einklang zu bringen. Politi ist auch in unseren Medien präsent. Er spricht hervorragend Deutsch, sein Vater war lange Jahre Chef des italienischen Tourismusbüros in München.

Gerade deshalb eignet er sich dazu, den deutschen Papst zu erklären. Er ist fasziniert vom Theologen Joseph Ratzinger, neben Hans Küng dem letzten lebenden Peritus des II. Vaticanums.  Er schaudert vor dem Papst Benedikt XVI., dem die Kardinäle 2005 wahrlich keinen Gefallen getan haben, ihn aus seiner Gelehrtenklause, zu dem ihm auch die Präfektur der Glaubenskongregation geworden war, auf den Stuhl Petri zu heben. Dort braucht man neben theologischer Gelehrsamkeit und tiefer Spiritualität eben auch Managerfähigkeiten und diplomatisches Fingerspitzengefühl. Beide Fähigkeiten waren die Sache Josef Ratzingers nicht. Die Kurie braucht einen Macchiavelli, um auf ihrer Klaviatur virtuos spielen zu können und sie wenn schon nicht zu einer Dienstleistungsbehörde für die Universalkirche, so wenigstens zu einem effizienten Regierungsapparat des Papstes werden zu lassen. Liest man die Aufzählung der Pannen, die während des Pontifikates Benedikts XVI. die Öffentlichkeit erregt haben, so kommt einem alles bekannt vor, gewinnt aber gerade in der Aneinanderreihung ein eigenartiges Gewicht. Fast könnte man den letzten Karriereschritt des Joseph Ratzinger als eine Bestätigung des Peter-Prinzips ansehen, welches besagt, dass in einer Hierarchie jeder Beschäftigte dazu neigt, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen. Zumindest könnte man das als Resümee Politis zusammenfassen: Joseph Ratzinger war ein hervorragender Mann der Gottesgelehrsamkeit, als Hirte der Gesamtkirche konnte er seine eigentlichen Talente nur mehr sehr eingeschränkt leuchten lassen: in den drei Enzykliken seiner Amtszeit, in den drei Bänden seines Jesusbuches, in den meisten seiner Ansprachen, besonders jenen, die er nicht auf den Reisen zu halten hatte vor dem Forum einer kritischen Weltöffentlichkeit. Dort tappte er leicht in für den Wissenschaftler Ratzinger völlig unverständliche diplomatische Fettnäpfchen.

Natürlich mußte nach dem historisch erstmaligen Rücktritt die Gerüchteküche zum Kochen kommen. Was waren nun die eigentlichen Gründe seines Rücktritts? Wirklich nur die Beschwerden des Alters? Nicht doch eine akute Erkrankung? Oder die vielen Skandale mit ihren Aufregungen? Oder gar der geheimnisumwitterte Bericht der Kardinalskommission zur Vatileak-Affäre mit dem typischen Geraune des Boulevards um angebliche oder tatsächliche homosexuelle Seilschaften im Vatikan? Wohl von allem ein bisschen. Andere Männer sind mit 85 schon seit zwanzig Jahren im Ruhestand. Wie sollte gerade ein so feinsinniger, leiser, mozartliebender Mensch wie Prof. Ratzinger im hohen Alter die Anstrengungen und Aufregungen dieses wahrhaft globalen 24 Stunden-Jobs unbeschadet überstehen? Angedacht hatte er einen Rücktritt ja schon mehrmals, auch veröffentlicht darüber gesprochen, so etwa im Interviewbuch mit Peter Seewald. Dass ausgerechnet ein derart der Tradition verpflichteter Mensch den Schritt eines Amtsverzichtes wagen würde, war nicht vorauszusehen. Um so höher ist es ihm anzurechnen. Es war die modernste Handlung seiner Amtszeit. Damit ist das Papsttum im 21. Jahrhundert angekommen. Die Moderne trennt Amt und Person. Den Bischöfen und Kardinälen wurde schon nach dem letzten Konzil ein altersbedingter Rücktritt abverlangt. Der Bischof von Rom zieht hiermit nach. Seinen Nachfolgern bleibt die Aufgabe, aus der Ankunft im Heute ein Verweilen werden zu lassen. Ihm selber bleibt zu wünschen dass er seinen Ruhestand in der heiteren Gelassenheit genießen kann, die er sich von einem geistlichen Menschen erwartet. 

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Thomas von Mitschke-Collande:Schafft sich die katholische Kirche ab? Analysen & Fakten eines Unternehmensberaters, Kösel-Verlag, München 1012

Dies ist das Buch eines doppelt gläubigen Mannes. Er ist gläubiger, sogar praktizierender und in seiner Pfarrei im Bistum Augsburg engagierter Katholik. Und er ist als senior director bei McKinsey ein zahlengläubiger Unternehmensberater. Als solcher hat er die katholische Kirche in ihren verschiedenen institutionellen Ebenen beraten, manchmal auch pro bono. Oft genug wurde in den letzten Jahren gefordert, die Kirche in Deutschland solle sich an den effektiven, erfolgs- und zielorientierten, eben zahlengesteuerten Methoden der Wirtschaft ein Beispiel nehmen, um aus ihrer Lethargie aufzuwachen und frohgemut in die Gegenwart und Zukunft zu blicken. Oft genug wurde genau dies auch kritisiert: Mithilfe eines auf Produktivität und Effizienz ausgerichteten, zahlenorientierten Wirtschaftsplans könne das Geheimnis von Kirche, auch in ihren seelsorglichen Aktivitäten nicht annähernd angemessen erfasst werden. (...)

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Philipp Blom: Böse Philosophen. Carl Hanser Verlag München 2011 

In den Jahren  vor Ausbruch der Großen Revolution galt der Salon des deutschstämmigen Barons Thiry d’Holbach in Paris als Hort des freien Gedankenaustauschs. Regelmäßig trafen sich bei ihm Philosophen und Publizisten, die wir heute Freidenker nennen würden. Sie wagten, einen strikten Atheismus zu propagieren in einem staatlichen System des Absolutismus, das schon spürte: Ohne die Stützung durch die Religion wäre das Fundament der Monarchie, das Gottesgnadentum, erschüttert. Aus diesem Grunde mussten die Salonbesucher ihre Publikationen im Geheimen, oft anonym verfassen und verbreiten (...)

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Jesse Bering: Die Erfindung Gottes. Wie die Evolution den Glauben schuf. Piper Verlag, München 2011

Ein sympathischer Autor, der seinen Atheismus leise, aber bestimmt mit seiner von ihm vertretenen Wissenschaft, der Evolutionspsychologie, vertritt, ist der in Belfast lehrende und lebende US-Amerikaner Jesse Bering. Sein Buch ist dennoch harte Kost für jeden überzeugten Glaubenden. Mir persönlich ging es so, dass hier zum ersten Mal eine schlüssige Antwort geboten wird auf die mich seit Jahren bedrängende Frage, wie es in der Entwicklung der Menschheit zu dem Phänomen Religion kam. Welchen evolutiven Vorteil brachte Religion mit sich, dass sie der Anpassung des Menschen an die Umwelt dienen konnte? (...)

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Lang, Bernhard: Jesus der Hund. Leben und Lehre eines jüdischen Kynikers. Verlag C.H. Beck, München 2011

Der Titel ist ein Hingucker. Jesus als Hund zu bezeichnen scheint so gefährlich wie von Mohammed Karikaturen zu veröffentlichen. Oder sollte er gar so gemeint sein wie das bayerische, anerkennende: A Hund is er scho!? Eine Philosophenschule der Antike gab sich die Selbstbezeichnung „Hunde“ (griechisch: kyones). Es sind die Kyniker, am besten und bekanntesten repräsentiert von Diogenes von Sinope, den wir als den „in der Tonne“ apostrophieren (...)

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Raymond J. Lawrence Jr.: Sexualität und Christentum. Geschichte der Irrwege und Ansätze zur Befreiung
Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien, 2010 (Editio Ecclesia Semper Reformanda, Band 5)

Der New Yorker Pfarrer der Episkopalkirche und Klinikseelsorger Raymond Lawrence legt eine gut lesbare Kurzform seines Erfolgstitels “Poisoning of Eros: Sexual Values in Conflict” aus dem Jahr 1989 vor. Damit sind wir aber auch sofort bei einer ersten möglichen Kritik aus der zünftigen deutschsprachigen Theologenschaft. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der guten Lesbarkeit, die ja durchaus Tradition in der angelsächsischen Wissenschaftsliteratur hat, die hierzulande erwartete Sachlichkeit geopfert wurde. Dabei sind alle Erkenntnisse aus Quellen und Literatur schlüssig belegt. Zu diesen Erkenntnissen zählen auch eine erst jüngst vom Romancier Dan Brown publikumswirksam aufbereitete mögliche Liaison bzw. Ehe Jesu mit Maria Magdalena und die aus den neutestamentlichen Briefen und der Zeitgeschichte erschlossenen zwei Ehen des Apostels Paulus. So frappierend auf den ersten Blick diese Thesen aus der Feder eines theologisch versierten Pfarrers wirken mögen, so folgerichtig sind die Argumente, die er dafür findet, und die Konsequenzen, die daraus zu ziehen seien...

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Schnabel, Ulrich: Die Vermessung des Glaubens. Karl Blessing Verlag, München, 2008

Der Wissenschaftsredakteur der ZEIT, Ulrich Schnabel, versucht selbst mit seinem Untertitel sein Buch zusammenzufassen: Forscher ergründen, wie der Glaube entsteht und warum er Berge versetzt. Er trifft damit zwar ins Schwarze, mindert aber ein bisschen damit den Gehalt seiner hervorragenden und zum Teil aufregenden Geschichte der Evolution des Religiösen. Schon vor Jahren hat Hans Maier moniert, dass die gegenwärtige Theologie und Philosophie sich um die in der Postmoderne ganz neu sich erhebende Gottesfrage herumdrücken. In diesem Buch wird sie von den beiden Leitwissenschaften des 21. Jahrhunderts, der Evolutionsbiologie und den Neuro-Sciences her aufgerollt. Dabei gelingt es Schnabel, zwischen der Skylla des populären kämpferischen Atheismus und der Charybdis des religiösen Fundamentalismus einen weiten Bogen zu spannen. Die alte Weisheit der Mystiker, dass man Gott nicht begreifen, sondern nur erfahren können, wird wissenschaftlich ebenso untermauert, wie die Tatsache, dass Religiosität den  Menschen erst zum Menschen macht. Die Lektüre lässt den Schluss zu, dass die Menschheit solange sie existiert, sich mit dem Problem des Glaubens wird auseinandersetzen müssen. Schön ist das Ende des Buches mit einem Plädoyer für den Humor als einer Erscheinungsfigur der Religion. Eine Wahrheit, die sich jeder Funktionär jeglicher Religion hinter den Spiegel stecken sollte. 

Fried, Johannes: Das Mittelalter, Geschichte und Kultur. C.H. Beck, München 2008

Der Frankfurter Mittelalter-Historiker Johannes Fried, ein Meister der wissenschaftlichen Prosa,  bringt in seinem Buch das angeblich „finstere“ Mittelalter in unnachahmlicher Weise nahe: Eintausend Jahre europäische Geschichte und Kultur, die erfüllt sind von Leben, Tatendrang, Dynamik, Innovation, von heftigen Glaubenskämpfen und kühnen Entdeckungsfahrten, von Streben nach Freiheit, Erkenntnis und richtigem Leben. Die Renaissance erscheint nicht mehr als Überwindung einer Übergangszeit, sondern als die folgerichtige Vollendung jenes Weges, den der mittelalterliche Mensch ihr geebnet hat.

MacCulloch, Diarmaid: Die Reformation, 1490 – 1700. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2008

Höchst anschaulich breitet MacCulloch in seinem ausgezeichneten Werk die zentralen Gedankengänge der Reformatoren und ihrer Gegner aus – von Martin Luther bis Ignatius von Loyola, von Jean Calvin bis Karl Borromäus- und legt dar, welche Überlegungen sie dazu trieben, religiöse Neuerungen anzustreben.. Er entwirft eine faszinierende Gesamtschau der politischen, sozialen und mentalitätsgeschichtlichen Veränderungen auf dem ganzen europäischen Kontinent. Er macht verständlich, was die Menschen damals dachten und fühlten, warum sie für religiöse Neuerungen empfänglich wurden. Kurt Flasch urteilt: „Zugleich ein Lesegenuss und beinahe ein Wunder: Ein Engländer denkt europäisch, ein Theologe sieht die Konfessionen überkonfessionell, ein Historiker weiß tausend Einzelheiten und verliert nicht den Überblick.“

Dirk Heißerer: Wo die Geister wandern.
Literarische Spaziergänge durch Schwabing (C.H. Beck, München, 2008)

Wer einmal eine der literarischen Spaziergänge durch München mitgemacht hat, der wird gerne auf die Bücher des gleichermaßen belesenen wie akribischen Führers und Autors Dirk Heißerer zurückgreifen. Nicht nur um nachzulesen, sondern um sich selbst zum „Nachgehen“ zu animieren. Es mag eigenartig erscheinen, aber eine Verortung all der Künstler, die in „Wahnmoching“, wie Schwabing von Franziska zu Reventlow genannt wurde, lebten und wirkten, hilft beim Verständnis ihrer Lebensgeschichten, die allesamt in ihre Erzählungen, Dramen, Gedichte, Bilder oder Skulpturen eingegangen sind. Nicht nur die Menschen einer vergangenen Epoche, auch ein Stadtteil mit seiner einstigen Bedeutung werden lebendig.

Harm Klueting: Das konfessionelle Zeitalter.
Europa zwischen Mittelalter und Moderne
(Primus Verlag, Darmstadt 2007)

Ein ungeheuer gelehrtes und dabei doch lesbares, streckenweise spannendes Buch legt der in Köln lehrende Historiker, Theologe und Slawist Harm Klueting mit seinem „Konfessionellen Zeitalter“ vor. Mit diesem Titel vermeidet er die gängige Einteilung der geschichtlichen Epochen, Mittelalter, Neuzeit, Reformation und Gegenreformation bis hin zum Dreißigjährigen Krieg. So gelingt ihm eine Zusammenschau von drei Jahrhunderten, die zu eigentlich gar nicht so überraschenden Einsichten führt: Die Reformation wurde durch die Frömmigkeitsgeschichte des 14. und 15. Jahrhunderts vorbereitet und konnte nur mit Hilfe der Fürstenreformation ihren großen Durchbruch erfahren. Klueting sprengt auch die herkömmlichen Grenzen der Fächereinteilung und Fakultätszuordnungen, seine Geschichte der Entstehung unserer europäischen Konfessionen, bewegt sich zwischen Profangeschichte und Kirchenhistorie, zwischen ökumenischer Theologie und Dogmenentwicklung, streift die Rechtsentwicklung des Heiligen Römischen Reiches und die Philosophie der Renaissance genauso wie die Entdeckungsreisen der Portugiesen und Spanier um die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert.

Hans Küng:
Erinnerungen
(Piper, 2007)

Vor wenigen Wochen erst hat Hans Küng seinen 80. Geburtstag gefeiert, vor einem halben Jahr war der zweite Band seiner Erinnerungen mit dem Titel „Umstrittene Wahrheit“ erschienen, in dem er die Jahre von 1968 bis 1980 behandelt. Eigentlich wollte er darin die ganze zweite Hälfte seines Lebens darstellen, doch, wie er selbst sagt, erwies sich diese als so komplex und zugleich so spannend, dass er „keine Kürzungen vornehmen wollte, die auf Kosten der Genauigkeit und der Konkretheit gegangen wären.“ Und so dürfen wir in den nächsten Jahren einen dritten Band erwarten. Komplex ist dieses Leben allemal, vor allem aus der Sicht des Autors, der sein vom individuellen  Schweizerischen Freiheitsgefühl geprägtes, außerordentlich betont vorgetragenes Selbstbewusstsein nicht verborgen halten will...

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Wolfgang Kiener, Johannes Weise OP:
Die Individualismus-Falle
(dtv, 2008)

„Der Investment-Analyst Wolfgang Kiener und der Dominikanermönch Johannes Weise, beide viel gereist und vielfach interessiert, legen einen eigenen Entwurf für die Schule der Lebenskunst vor: durch Lebenskultur zur Lebensfreude.  www.individualismus-falle.de

Richard Götz:
Prozessmanagement für seelsorgliche Aufgaben
Am Beispiel der Katholischen Kirche in Deutschland
(ReligionsRecht im Dialog Bd.6; Lit, 2007)